Brustverkleinerung im Überblick

Zu große Brüste können für Frauen nicht nur ästhetische Probleme verursachen, sondern auch eine Vielzahl körperlicher Beschwerden hervorrufen. Schwere Brüste belasten die Wirbelsäule, was oft zu Rücken-, Schulter- oder Kopfschmerzen führt. Zudem können BH-Träger einschneiden und Hautirritationen unterhalb der Brust entstehen.

Neben den physischen Belastungen fühlen sich viele Frauen aufgrund ihrer großen Brüste auch psychisch unwohl. Eine Brustverkleinerung (Mamma-Reduktion) bietet die Möglichkeit, die Brust auf eine Größe zu reduzieren, die besser zum Körperbild passt. Auch asymmetrische Brüste können dabei ausgeglichen werden.

OP-Dauer

2 - 3 Stunden

Kosten

ab 4000€

Aufenthalt

ambulant/stationär

Anästhesie

Vollnarkose

Abheilzeit

2 - 3 Monate

Sport

nach ca. 6 Wochen

Schonung

10 - 14 Tage

Gesellschaftsfähig

nach ca. 2 Wochen

Endergebnis

nach ca. 6 Monaten

Welche Gründe sprechen für eine Brustverkleinerung?

Mehr Komfort im Alltag

Frauen, die aufgrund der Größe und des Gewichts ihrer Brüste unter Rücken- und Nackenbeschwerden leiden, profitieren besonders von einer Brustverkleinerung (Mammareduktion). Diese Beschwerden entstehen häufig durch die zusätzliche Belastung der Wirbelsäule, die langfristig zu Haltungsschäden führen kann. Weitere häufige Begleiterscheinungen sind Probleme beim Sport sowie Hautirritationen und Ekzeme durch das Reiben der Brust.

Eine Brustverkleinerung kann dazu beitragen, diese körperlichen Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Stärkung des Selbstbewusstseins

Zu große Brüste können auch psychisch belastend sein. Viele Frauen fühlen sich unwohl und entwickeln ein ständiges Schamgefühl, das ihr Selbstwertgefühl negativ beeinflusst. Besonders dann, wenn die Brustgröße nicht zum restlichen Körper passt, fühlen sich viele in ihrer Kleidung eingeschränkt und unwohl.

Durch eine Brustverkleinerung wird das Volumen der Brust reduziert und ihre Form neu gestaltet. Dies führt zu einem harmonischeren Körperbild und stärkt das Selbstbewusstsein sowie das psychische Wohlbefinden.

Brustverkleinerung Deutschland

Beratungsgespräch und individuelle Planung

Jede Brustverkleinerung ist einzigartig, da jede Frau individuelle Wünsche und Bedürfnisse hat. Deshalb nehmen wir uns viel Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir gemeinsam mit Ihnen die gewünschte Form und Größe der Brust sowie die Schnittführung besprechen. So können wir die optimale Lösung für Ihre Brustoperation finden.

Vorbereitung vor der Operation – Ein Überblick

Um das Risiko von Wundheilungsstörungen zu minimieren, sollten Sie etwa zwei Wochen vor der OP auf Alkohol und Nikotin verzichten. Auch blutverdünnende Medikamente wie Aspirin sollten in diesem Zeitraum nicht eingenommen werden. Frauen über 35 Jahren wird empfohlen, sich vor dem Eingriff einer Mammographie zu unterziehen, um eventuelle Brustkrebsrisiken auszuschließen.

Im ersten Aufklärungsgespräch wird Ihre Brust von unserem Facharzt Massud Hosseini untersucht, vermessen und für die Behandlungsdokumentation fotografiert. Die verschiedenen Operationsmethoden und Schnitttechniken werden ausführlich erklärt und mit Ihnen gemeinsam festgelegt. Anschließend folgen weitere Voruntersuchungen und Gespräche, unter anderem mit dem Narkosearzt.

Der Eingriff

Bei einer Brustverkleinerung entfernen wir überschüssiges Fett- und Drüsengewebe sowie erschlaffte Haut, um das Volumen der Brust zu reduzieren. Im Anschluss wird immer eine Bruststraffung durchgeführt, bei der die Brustwarzen angehoben und neu positioniert werden.

Die Schnitte werden mit feinen Fäden vernäht, die sich nach etwa 10-12 Wochen von selbst auflösen. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Methode zwischen 2 und 3 Stunden.

Während der Operation – Ein Überblick

Vor dem Eingriff wird die Brust an den Schnittstellen markiert. Bitte tragen Sie bequeme, weite Kleidung, die Sie problemlos über den Kopf an- und ausziehen können. Die Operation dauert in der Regel 2 bis 3 Stunden und findet in einem unserer Operationssäle statt. Nach der OP verbringen Sie eine kurze Zeit im Aufwachraum, bevor Sie auf die Normalstation verlegt werden. Am Nachmittag erfolgt die erste Visite, und der Verband wird kontrolliert.

Nachsorge und Abschlusskontrolle

Da es sich um einen umfangreichen Eingriff handelt, der eine Vollnarkose erfordert und mehrere Stunden dauert, empfehlen wir einen stationären Aufenthalt von 1 bis 2 Tagen in der Klinik.

Nach dem Eingriff sollten Sie eine Schonzeit von 7-14 Tagen einplanen, um Ihrem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Etwa 6 Wochen nach der Brustverkleinerung können Sie wieder mit sportlichen Aktivitäten beginnen. In den ersten zwei Wochen sollten Sie zudem vermeiden, auf dem Bauch zu schlafen, um die Brust nicht unnötig zu belasten.

Stütz-BH nach der OP

In den ersten 24 Stunden nach der OP wird die Brust mit einem Kompressionsverband stabilisiert. Danach erhalten Sie einen Stütz-BH, den Sie für die nächsten 4-6 Wochen Tag und Nacht tragen sollten, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Narbenpflege

Eine gezielte Pflege der Operationsnarben mit einer speziellen Wundheilsalbe und einer silikonhaltigen Creme ist wichtig, um eine optimale Heilung zu fördern und dauerhafte Narbenbildung zu vermeiden.

Nach der Operation – Ein Überblick

  • 1-2 Tage nach der OP: Die Drainagen werden entfernt und der Kompressions-BH angelegt. Eine erste Nachkontrolle erfolgt.
  • Nach 3 und 12 Monaten: Weitere Kontrollen finden statt, bei denen wir die Brust auf Schwellungen, Rötungen und Schmerzen untersuchen.
  • Nach ca. 1-2 Wochen: Sie sind wieder gesellschaftsfähig und können leichte körperliche Tätigkeiten, wie Büroarbeit, problemlos aufnehmen. Sport ist nach etwa 6 Wochen wieder möglich.

Häufig gestellte Fragen

Wird die Brustverkleinerung von der Krankenkasse übernommen?

In einigen Fällen kann eine Brustverkleinerung von der Krankenkasse übernommen werden, insbesondere wenn die Vergrößerung der Brust mit körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Nackenverspannungen oder Haltungsschäden verbunden ist. Es ist jedoch wichtig, sich vorab von einem Facharzt beraten zu lassen und die medizinische Notwendigkeit nachzuweisen, um eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu klären.

Die Brustverkleinerung dauert in der Regel zwischen 2 und 3 Stunden, abhängig von der gewählten Methode und dem Umfang des Eingriffs. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt. Während der Operation entfernen wir überschüssiges Fett-, Drüsen- und Hautgewebe, und es wird eine Bruststraffung vorgenommen, bei der die Brustwarzen neu positioniert werden. Am Ende werden die Schnitte mit feinen, selbstauflösenden Fäden vernäht.

Die Erholungszeit variiert von Person zu Person, aber in der Regel sollten Sie etwa 7-14 Tage Schonzeit einplanen. In den ersten Wochen sollten Sie sich körperlich schonen und intensive körperliche Aktivitäten vermeiden. Sport ist nach etwa 6 Wochen wieder möglich. Während der Heilung sollten Sie auch darauf achten, in den ersten zwei Wochen nicht auf dem Bauch zu schlafen, um die Brust zu entlasten.